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60-Minutencheck

   DER 60 MINUTEN-CHECK

   Die optimale Vorbereitung zur Übergabe "Ihrer" Charteryacht


   S C H U H E + G E P Ä C K

   Segelschuhe mit rutschfester, heller Sohle sind Pflicht auf jedem Schiff.
   Erst Einchecken, dann das Gepäck verstauen! Bitte keine Koffer auf den Salon- oder Navitisch stellen.


   E L E K T R I K

   Bitte denken Sie daran, dass Batterien nicht grenzenlos Strom liefern können. In der Regel verfügen
   unsere Yachten über eine Starter- und eine Service-Batterie. Gerade in Fällen, wo starke Verbraucher
   an sind, z.B. Kühlschrank, Positionsleuchten, besteht die Gefahr, dass Strom nicht ausreichend
   nachgeladen werden kann.

   Beachten Sie die Stellung der Hauptschalter unter dem Kartentisch:
   1. Service Batterie 2. Starter Batterie 3. Minus = Erdung

   Hauptschalter

   Achten Sie darauf, dass am Paneel die Landstromanzeige leuchtet.
   Mit dem Voltmeter an der Instrumententafel können Sie den Zustand der Batterien kontrollieren.
   Viele derartige Probleme fangen meistens schon beim Landanschluss an.
   Sind alle Anschlüsse fest und richtig angebracht und es befindet sich kein Knick im Kabel (Achtung: Backskistendeckel)
   besteht noch die Möglichkeit, dass am Sicherungskasten des Steges das Problem vorliegt.
   Benutzen Sie Schutzkappen oder Plastikhüllen an Verbindungsenden bei Regen

   Niemals die Schalter ausschalten, wenn der Motor noch läuft!
   Niemals das Boot verlassen, bevor die Anlage ausgeschaltet wird!


   G A S A N L A G E

   Die Ventile der Gasanlage sind verschlossen, wenn sie quer zur Leitung stehen, sie sind geöffnet,
   wenn sie „mit“ der Leitung stehen.

   Gasabsteller Gasflasche

   Verschließen Sie die Ventile der Gasanlage, sowohl an der Gasflasche direkt und an der Leitung in der Kajüte,
   wenn Sie nicht benutzt wird.
   Lassen Sie sich den Spirituskocher und das Auffüllen von Spiritus in die Patrone bei den kleinen ETAP`s genau erklären!



   P U M P – W C + F Ä K A L I E N T A N K + S E E V E N T I L E

   Lassen Sie sich die einwandfreie Funktion der Bordtoilette vorführen und prüfen Sie selber die Funktion, damit Sie es Ihrer
   Crew erklären können.
   Achten Sie darauf, dass keine Fremdstoffe entsorgt werden.
   Gebrauch von Papier und anderen Dingen kann zur Verstopfung führen. Auch WC-Papier wird getrennt entsorgt.
   Die Instandsetzung einer verstopften Toilette kann mit bis zu 125 € berechnet.
   Verschließen Sie die Seeventile der Toilette vor jedem Ablegen, und nach jeder Benutzung auf See wieder.

   Seeventile

   Seeventil parallel zur Leitung = offen
   Seeventil quer zur Leitung = geschlossen
   Nach Benutzung des Fäkaltanks muss dieser bei Rückgabe entleert sein.
   Der Schleswiger Stadthafen, unter dem Dom, verfügt über eine Entsorgungsstation.
   Anmeldung beim Hafenmeister Harald Eschen erbeten unter: 04621 – 801 450



   R O L L F O C K A N L A G E + G E N U A

   Bei Übergabe prüfen Sie bitte die einwandfreie Funktion der Rollfockanlage. Es kommt vor, dass während des Törns
   aus Versehen die Fallklemme gelöst wird und das Fall nicht gleich wieder durchgesetzt wird.
   Das zweite Vorsegel bitte grundsätzlich sauber und trocken verpackt in der Backskiste verstauen.
   Die Genua darf nur bei leichteren Winden zu 100% ausgerollt werden. Nimmt der Wind zu, muss die Genua der
   Windstärke entsprechend gerefft werden.
   Niemals die Rollreffleine mit der Winsch bedienen !

   Furlexanlage
    Achtung Fehler: Hier ist der Einfädler nicht arretiert!

   Praxistipp: Wenn genug Seeraum vorhanden ist, kann zum Einrollen soweit abgefallen werden,
   dass die Genua in die Abdeckung des Großsegels gelangt. Jetzt ist der Druck aus der Genua, die Leeschot
   wird leicht dichtgeholt und während des leichtgängigen Reffens locker mitgefiert. Diese Methode gewährleistet
   zusätzlich ein recht planes und faltenfreies Aufrollen des Tuches.



   A N K E R

   Achten Sie darauf, dass die Kette nicht gegen die Außenhaut scheuert und so die Gelcoatschicht beschädigt wird.
   Praxisitpp: Der Ankervorlauf benötigt eine 3-fache Wassertiefe. Um ganz sicher zu sein, ob der Anker
   100%ig Halt gewährt, stoppen Sie unter Motor ein bis zweimal zurück.



   M O T O R S T A R T + D E K O M P R E S S I O N S – Z I E H G R I F F

   Unsere Volvomotoren besitzen keinen Zündschlüssel. Ist die Starterbatterie aktiviert, wird die Zündung durch
   bedienen der „on“-Taste eingeschaltet.
   10 sec. Wird zum Vorglühen benötigt, dann erst kann der Diesel mit der Starttaste in Betrieb genommen werden.
   Es empfiehlt sich, den Motor eine kurze Zeit warmlaufen zu lassen, bevor Sie sich mit der Schaltung vertraut machen.
   Der kleine Knopf auf der Welle des Schalthebels aktiviert durch Drücken und gleichzeitiges Vor- oder Zurücklegen
   des Gashebels den Leerlauf.
   Durch wiederholtes Betätigen des Gashebels, vor oder zurück, deaktiviert man den Leerlauf und wechselt so
   in Vor- oder Rückwärtsgang.
   Bitte kontrollieren Sie nach dem Start den Kühlwasserausstoß. Die tägliche Kontrolle nach Motoröl und ein Blick
   in die Motorbilge erhöht das Vertrauen zur Yacht.
   Nach Betätigen des Dekompressions-Ziehgriffs schalten Sie den Motor aus, Griff wieder reinschieben.
   Wichtig: Anschließend die Zündung „off“ drücken!

   Gashebel

   Bei Schräglage über 10° darf der Motor nicht benutzt werden, da kein Kühlwasser gezogen wird.



   U K W - S P R E C H F U N K G E R Ä T

   Für die Nutzung der Sprechfunkgeräte müssen Sie ein Sprechfunkzeugnis See besitzen.
   Charteryachten unter 12m Länge sind von der Ausrüstungspflicht einer Seefunkanlage ausgenommen.

   Speichern Sie in Ihrem Handy die Notrufnummer der DGzRS-Bremen: 124 124
   Im Abdeckungsbereich der deutschen Mobilfunknetze kann an der deutschen Nord- und Ostseeküste
   direkt über Handy Nr. 112 ebenfalls Internationale Hilfe alarmiert werden.


   S I C H E R H E I T S A U S R Ü S T U N G

   Jedes Mitglied der Crew bekommt seine persönliche vollautomatische Rettungsweste mit integriertem Lifebelt und
   eine Sicherungsleine zugewiesen. Überprüfen Sie die Co2 Patrone auf Unversehrtheit; ggf. rausschrauben
   und wieder einsetzen.
   Verstauen Sie die Rettungswesten an Bord an einem trockenen Ort, bei hoher Luftfeuchtigkeit oder Nässe kann
   sich die Tablette auflösen und zur Aktivierung der Weste führen.
   Ausgelöste CO2-Patronen müssen vom Charterer ersetzt werden.
   Machen Sie sich vor dem Ablegen mit der Bedienung der Seenotsignale vertraut.
   In einer Notfallsituation bleibt dafür keine Zeit!


   F R I S C H W A S S E R P U M P E

   Taste “on” am Schaltpaneel drücken, Wasser am Hahn auf und zu drehen.
   Taste „off“ am Schaltpaneel drücken. Wichtig! Damit kein Druckaufbau im Leitungssystem entsteht.
   Läuft die Druckwasserpumpe ohne Wasser, kann Sie zerstört werden.


   D E C K S L U K E N

   Niemals mit offenen Decksluken segeln! Die Genuaschoten verhaken sich und hebeln die Scharniere auf.
   Nicht verriegelte Türen und Schapps schlagen bei Wellenschlag und die Scharniere reißen aus.

   Luke


   P R O B E S E G E L N

   Unternehmen Sie am ersten Tag einen Probeschlag oder nutzen Sie die erste Etappe nach dem Ablegen zur
   Überprüfung von Segeln, Rigg und Motor.
   Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit der Yacht vertraut zu machen:
   Probieren Sie alle Reffstufen durch; nur so können Sie feststellen, ob keine Altschäden vorhanden sind.
   Erproben Sie das Manövrierverhalten unter Maschine, Ruderverhalten, Stoppwege und die Rückwärtsfahrt.

   Achtung, aufgepasst! Lassen Sie sich den Weg vom Steg zur Fahrrinne exakt erklären.


   A N L E G E N

   Vor- und Achterleinen an den Klampen belegen und ordentlich aufgeschossen vorbereiten.
   Achtung: unter dem Bug- und Heckkorb durchführen!
   Fender in mittlerer Höhe anbringen und von außen unter den Relingsdurchzügen durchführen und wieder an Deck lagern.
   Mit einem Fußkick sind sie so schnell außenbords.
   Peilen Sie beim Einlaufen in die Box den luvwärtigen Pfahl an, sodass ein Crewmitglied diese Achterleine sicher
   überlegen kann.
   Keine Hektik, wenn die zweite Achterleine nicht gleich den Pfahl trifft, setzten Sie das Anlegemanöver fort, stellen
   mit der Vorleine eine Verbindung zum luvseitigen Festmacher am Steg her und können nun in aller Ruhe, auch ohne
   Motorkraft, nochmals nach achtern verholen und die zweite Leine ausbringen.
   Die Fender erst nach dem Passieren der Achterpfähle „auskicken“, da die Boxen oft zu schmal sind.

   Übrigens: Fender werden nach dem Ablegen umgehend abgeschlagen und in der Backskiste verstaut!


   W A S S E R T I E F E

   Studieren Sie die Seekarte! Das Echolot misst den Abstand zwischen Sensor und dem Seegrund!
   Je nach Einstellung unter dem Kiel oder ab Wasserlinie.


   B O R D U N T E R L A G E N + L O G B U C H

   Bedienungsanleitungen, Genehmigungen, Tipps und Hinweise finden Sie im Bordbuch an Bord Ihrer Yacht.
   Nehmen Sie sich die Zeit, die Unterlagen zu sichten.
   Das Führen des Logbuches ist obligatorisch.


   R Ü C K G A B E

   Wir erwarten Ihre Charteryacht am Rückgabetag, wie es im Vertrag vereinbart wurde, rechtzeitig gereinigt und
   betankt zurück.
   Falls Sie die Yacht nicht selber reinigen wollen, teilen Sie uns dies möglichst schon bei der Übernahme mit.
   Die Reinigung wird gesondert abgerechnet.
   Bitte erstellen Sie ggf. eine Reparaturliste über Mängel, die Nachfolgecrew wird es Ihnen danken!
   Wir lernen von unseren Gästen! Es würde uns freuen, Ihre Meinung in unserem Beurteilungsbogen zu erfahren.

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